Jugendfeuerwehrwarteseminar 2016

Heute fand das Jugendwarteseminar des Stadtjugendfeuerwehrverbandes Wiesbaden im Feuerwehr-Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Kastel statt.

Jugendwarteseminar 2016Leider relativ dünn besetzt – eigentlich könnten jeweils zwei Teilnehmer von 19 Jugendfeuerwehren neben dem Stadtverband anwesend sein

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es direkt zum Thema Aktuelle Stunde über. Dort wurde vom Stadtjugendfeuerwehrwart Dagobert Doos ein wenig aus den reihen der Deutschen Jugendfeuerwehr und der Hessischen Jugendfeuerwehr berichtete. Ebenfalls gab einige Neuigkeiten aus dem Nassauischen Feuerwehrverband und natürlich wurde auch die aktuelle Personalsituation im Stadtjugendfeuerwehrverband diskutiert.

Im Anschluss hielt Peter Muttke noch einen Vortrag zum Thema Rhetorik, Methodik, Didaktik.

Danach gab es dann auch das heiß ersehnte Mittagessen.

Nach der Mittagspause wurde noch etwas über die Werbematerialien von Captain Firefighter und Hydrogirl gesprochen. Direkt danach erklärt Dennis Grebert den Jugendwarten nochmal den Umgang mit der neuen Website der Jugendfeuerwehr Wiesbaden.

Nach einer kleinen Feedback- und Gesprächsrunde war das Seminar auch schon beendet und alle Teilnehmer erhielten noch eine Teilnahmebescheinigung und machten sich auf den Nachhauseweg.

Abnahme der Leistungsspange 2016

Leistungsspange 2016Am 17. September waren wir Gastgeber für die Abnahme der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr für die Jugendfeuerwehren des Main-Taunus-Kreises, des Hochtaunuskreises, der kreisfreien Stadt Frankfurt am Main, des Rheingaus und der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung für ein Mitglied der Deutschen Jugendfeuerwehr und sollte den Höhepunkt gegen Ende der Jugendfeuerwehrzeit bieten, bevor man in den Dienst einer Einsatzabteilung wechselt. Sie erfordert eine fünffache Leistung innerhalb der Gemeinschaft der taktischen Gliederung der Löschgruppe. Diese Leistungsbewertung erstreckt sich auf gute persönliche Haltung und geordnetes und geschlossenes Auftreten, auf Schnelligkeit und Ausdauer, auf Körperstärke und Körpergewandtheit und auf ausreichendes feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen und Können. Die Disziplinen sind: Kugelstoßen, 1.500-Meter-Staffellauf, Fragenbeantwortung, Löschangriff und Schnelligkeitsübung.

Insgesamt 19 Gruppen traten am Morgen in Wiesbaden an und stellten sich den 5 Aufgaben. Darunter befanden sich insgesamt 139 Bewerber für die Leistungsspange, davon 30 Mädchen. Nach der Begrüßung um 9 Uhr nahm jede Gruppe nach und nach die 5 Aufgaben in Angriff.

KugelstoßenBeim Kugelstoßen soll die Körperstärke und -gewandtheit der Jugendlichen geprüft werden. Dabei stoßen Jungen mit 4kg und Mädchen mit 3kg Kugeln. Es müssen zusammen mindestens 55m gestoßen werden, um in der Wertung zu sein.

Ziel des Staffellaufs ist es, die Schnelligkeit und Ausdauer zu demonstrieren. Dabei sich die Gruppe die Laufstrecken der Einzelläufer individuell einteilen, die 1500m müssen durch 9 Läufer im Staffellauf in spätestens 4:10 Minuten erreicht werden, um in der Wertung zu sein.

Bei der Fragenbeantwortung wird ein ca 15minütiges Gespräch mit der Gruppe geführt, bei dem es um feuerwehrtechnisches Wissen, aber auch um allgemeines Wissen geht.

LöschangriffDer Löschangriff nach geltenden Feuerwehr-Dienstvorschriften demonstriert das erlernte Feuerwehrwissen und die Bereitschaft, den Dienst in einer Einsatzabteilung zukünftig anzutreten.

SchnelligkeitsübungBei der Schnelligkeitsübung soll die Wasserförderung über lange Wegstrecken darstellen, die für die Jugendfeuerwehr aber mit C-Schläuchen durchgeführt werden darf. Dabei müssen 8 C-Schläuche in mindestens 75 Sekunden zu einer gerade Leitung ohne Verdrehung gelegt werden.

Über alle Aufgaben hin wird außerdem noch der Gesamteindruck der Gruppe bewertet.

Falls die Gruppe bei Kugelstoßen, Staffellauf oder Schnelligkeitsübung doch mal ausserhalb der Wertung liegen sollte, jedoch alle anderen vier Aufgaben mit mindestens einem Punkt, zusammen aber mindestens 10 Punkten bewertet wurde, so darf der misslungene Aufgabenteil einmal wiederholt werden. Das kam auch des öfteren vor an diesem Tag, was auch zeigt, wie knapp die Bewertungen ausfielen.

Nach sechs Stunden waren sich die extra für die Veranstaltung angereisten Abnahmeberechtigten der Deutschen Jugendfeuerwehr einig: Allen 139 Bewerbern konnte die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuwehr verliehen werden.

Zeltlager 2016

Vom 16. bis zum 23. Juli sind wir im Zeltlager am Abtsdorfer See in Laufen im Landkreis Berchtesgadener Land. Mit dabei die Jugendfeuerwehren Auringen, Delkenheim, Erbenheim und Frauenstein, sowie ein 6-köpfiges Orga-Team.
Gemeinsam haben sie alle den Zeltplatz, die Mahlzeiten morgens und Abends, sowie den traditionellen Mittwochsausflug. Daneben organisieren sich die Jugendfeuerwehren ihr individuelles Programm.

Am Dienstag wurde wieder nach lang bewährtem Brauch Erdbeermarmelade für alle durch den Stadtbrandinspektor a.D. Gerhard Beil gekocht.

Der gemeinsame Ausflug führte in das Salzbergwerk nach Berchtesgaden und anschließend noch an den Königsee.

Am Freitag gab es dann noch bei Spitzenwetter eine Lagerolympiade, bei der in 4er Teams und nach Wehren getrennt an sechs Stationen kleine Aufgaben gemeistert und Punkte gesammelt werden mussten. Hier hatte die JF Frauenstein mit beiden Teams die Nase vorne.

Am Samstag packte jede JF ihr gesamtes Material zusammen und machte sich im Konvoi auf den Rückweg nach Wiesbaden.

16. Aktionstag und 41. Landes-Delegiertentag der Hessischen Jugendfeuerwehr im LFV e. V. am 22. Mai 2016 in Kassel

Am Samstag, 21. Mai 2016, fand der 16. Aktionstag des Hessischen Jugendfeuerwehr im Landesfeuerwehrverband e.V. statt.

Aktionstag

Auf dem Friedrichsplatz in der Kasseler Innenstadt waren zahlreiche Hessische Jugendfeuerwehren vertreten, die mit den unterschiedlichsten Standangeboten auftrumpfen konnten. Man konnte z. B. Schläuche bemalen, feuerwehrtechnische Parcours durchlaufen, sein Können am heißen Draht beweisen oder aber auch unterschiedliche Geschicklichkeitsspiele in der Gruppe bewältigen. Auch gab es wie in den vergangenen Jahren die Wettbewerbsprämierung durch die Unfallkasse Hessen auf der Aktionsbühne.

Ein Infostand präsentierte die aktuelle Werbekampagne “Unsere Helden vor Ort”, zu welcher auch der Startschuss für die offizielle Homepage fiel. Die Ideen der Werbekampagne sollen nun in Form von Roadshows in die einzelnen hessischen Kreise getragen werden.

Delegiertenversammlung

Im Anschluss an den Aktionstag fand dann am  Sonntag, den 22. Mai 2016 der 41. Landes-Delegiertentag der Hessischen Jugendfeuerwehr im LFV e.V. statt. Zu den Gästen zählten unter anderem der Präsident des deutschen Feuerwehrverbandes Hartmut Ziebs, der kommissarische Bundesjugendleiter Heinrich Scharf und der Präsident des LFV Hessen e.V. Dr. h.c. Ralf Ackermann. Von 169 Delegierten waren 137 anwesend. Unter anderem wurden 2 best-practice Beispiele zum Thema “JUGENDFEUERWEHR – macht Schule” vorgestellt und darüber berichtet, wie man aus einem Projekt “AG Feuerwehr” Wahlpflichtunterricht gestalten kann.

Ein großer und wichtiger Punkt waren die Neuwahlen der Landesjugendleitung. Stefan Cornel, der ehemaligen Landesjugendwart, hat sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Der neue Landesjugenwart ist nun Markus Potthof. Seine Stellvertreter sind Michael Kittel, Dr. Andreas Adams sowie Michael Wickenhöfer. In ihren Ämtern bestätigt wurden Timo Wenzel (Schriftführer), Dr. Andreas Adams (Bildung), Aysel Röse (Integration), Klaus Splittdorf (Internationale Jugendarbeit), Timo Steul (Mädchen & Jungenarbeit), Marcus Sattler (Großveranstaltungen), Daniel Gerhardt (Jugendpolitik), Michael Wickenhöfer (Wettbewerbe), Linda Trieschmann (Öffentlichkeitsarbeit) sowie Stefan Seidel (Jugendforum). Die neuen Sprecher der Jugendfeuerwehr sind Michael Ponitz, Melissa Ambrosius und Michelle Rüdiger.

Abnahme der Jugendflamme

Station 5Am 16. April wurden die Jugendflammen aller 3 Stufen in Wiesbaden durch den Stadtjugendfeuerwehrverband abgenommen.

48 Jugendliche aus 11 Wehren stellten sich den Fragen und Aufgaben der Wertungsrichter an sechs Stationen zu den Themen Notruf, Erste Hilfe, Schlauchkunde, Brennen und Löschen, Wasserführende Armaturen, Feuerwehrdienstvorschrift 3, Knoten,  tragbare Leitern, Fahrzeug- und Gerätekunde, Kleinlöschgeräte und Unfallverhütung und Sport.

Leider spielte das Wetter nicht den ganzen Tag mit. So starteten wir mit leichtem Regen und hatten zwischenzeitlich auch mal starke Schauer. Teilnehmer 2016Fachgebietsleiter Wettbewerbe Dennis Grebert versprach den Jugendlichen aber zum Beginn, dass das Wetter umso besser werden wird, je mehr Punkte die Jugendlichen sammeln. Gegen Mittag klarte es dann auf und die Sonne schien.

Das konnte nur Gutes bedeuten und so konnte um 14 Uhr verkündet werden: Alle bestanden! 27x Stufe 1, 18x Stufe 2 und 3x Stufe 3.

BegrüßungIm Rahmen der internationalen Jugendarbeit gastierte auch eine Führungskräftedelegation der russischen Feuerwehr aus Kirov. Deren Jugendlichen werden uns im Sommer für eine Woche besuchen kommen. Stadtjugendfeuerwehrwart Dagobert Doos zeigt ihnen binnen drei Tagen Wiesbaden und die Umgebung und dabei natürlich auch die Feuerwehr Wiesbaden und die Abnahme der Jugendflamme.

Ein großer Dank gilt sämtlichen Helfern und Unterstützern, die zum Gelingen der Veranstaltung beitragen, darunter:

Delegiertentag 2016

 

Unter den Gästen kann Dagobert Doos den Fraktionsvorsitzenden der SPD Christoph Manjura, den Leiter der Berufsfeuerwehr Wiesbaden, den stellvertretenden Stadtbrandinspektor Lorenz Grebner und den Betreuer der Jugendfeuerwehren von der Berufsfeuerwehr Philipp Posledni begrüßen.

Nach einigen Grußworten und der Feststellung der Beschlussfähigkeit wurde das zuvor verschickte Protokoll des Delegiertentages 2015 einstimmig genehmigt.

Nun folgen die Jahresberichte der einzelnen Fachgebiete. Denise Carver berichtet über ihre Tätigkeiten in Funktion der Fachgebietsleiterin Bildung, sowie als stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwartin. Im Bildungsangebot vermittelten wir Erste-Hilfe, Wertungsrichter auf Kreisebene, sowie einen Grundlagenlehrgang. Letzterer musste aber in Ermangelung von Anmeldungen auch wieder abgesagt werden.

Daniel Beck berichtet über die Aktivitäten des Jugendforums. Dieses veranstaltete einen Besuch bei der Werkfeuerwehr InfraServ, aber auch, dass die Betreuer des Jugendforums ihr Amt nun niederlegen und sich kein Nachfolger für sie finden konnte.

Dennis Geldschläger berichtet in Vertretung für Pascal Naumann über das Fachgebiet Öffentlichkeitsarbeit. Hier beschränkte sich die Tätigkeit einzig auf den Tag der offenen Tür auf der Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr Wiesbaden.

Uwe Waldaestel berichtet über seine Tätigkeiten im Fachgebiet Jugendpolitik, welche maßgeblich durch Verbindungen und Aktivitäten des Stadtjugendrings durchgeführt wurden, dem Uwe Waldaestel vorsitzt.

Nun berichtet Dennis Grebert über das Fachgebiet Wettbewerbe. Diese sind traditionell die Jugendflamme, die Wettbewerbe Bundeswettbewerb und Staffelwettbewerb der HJF, sowie die Leistungsspange. Außerdem ist Dennis als Abnahmeberechtigter der DJF auch unterwegs bei auswärtigen Leistungsspangen und beim Landesentscheid der Hessischen Jugendfeuerwehr.

Dennis Geldschläger berichtet über seine Tätigkeiten in der Presse- und Medienarbeit. Dazu zählt das Redesign des Internetauftritts der JF Wiesbaden, reger Austausch mit weiteren Vertretern der Nachbarkreise und das Weiterpublizieren der Imagekampagne der Hessischen Jugendfeuerwehr.

Uwe Waldaestel berichtet abermals, in Vertretung für Eduard Kinez, über das Fachgebiet Internationale Begegnungen. Hier organisierte man ein Treffen mit russischen Delegationen aus Kirov, wo eine Gruppe Wiesbadener Jugendlichen hinreiste, um dort Land, Leute und Jugendfeuerwehren kennenzulernen.

Es folgt der Bericht des Stadtjugendfeuerwehrwartes Dagobert Doos. Er nennt eine Menge statistischer Daten rund um die Jugendfeuerwehr Wiesbaden und stellt dabei fest, dass im letzten Jahr die Mitgliederzahlen gegen das vorletzte Jahr stabil geblieben sind. Er berichtet von den Planungen zur Ausrichtung des Aktionstages der hessischen Jugenfeuerwehr im Jahr 2018 in Wiesbaden und von dem Zeltlager der wiesbadener Jugendfeuerwehren in Georgenberg in der Oberpfalz. Außerdem war er unzählige Male unterwegs zum Austausch mit der Amtsleitung der Berufsfeuerwehr, der Stadtbrandinspektion, der hessischen Jugendfeuerwehr und der Jugendfeuerwehren im nassauischen Feuerwehrverband. Er mahnt aber auch die Mitwirkung im Stadtjugendfeuerwehrverband an, denn die vielseitige Arbeit wir zur Zeit auf immer weniger Funktionären verteilt, weswegen die Menge an Themen und Aktivitäten für das kommende Jahr um einiges reduziert werden wird.

Nun berichtet Sven Bergel noch über die Kassengeschäfte im Jahr 2015. Er stellt Einnahmen und Ausgaben gegenüber und erläutert kurz die wichtigsten Posten. Anschließend berichtet Martin Hilbert über den Verlauf der Kassenprüfung und bittet die Versammlung um Entlastung des Stadtjugendfeuerwehrverbandes. Diese wird einstimmig erteilt. Als Kassenprüfer für das Jahr 2016 bleiben zwei der aktuellen weiter im Amt, dazu werden zwei neue Vertreter aus der Jugendfeuerwehr Kastel gewählt.

Da keine Anträge beim Stadtjugendfeuerwehrwart eingingen, überrascht Dagobert die Versammlung mit einigen Ehrungen. Ausgezeichnet mit der Florianmedaille in Bronze wird Dennis Geldschläger für seine kontinuierliche Mitarbeit im Stadtjugendfeuerwehrverband. Denise Carver erhält für noch längere Mitarbeit im Stadtjugendfeuerwehrverband die Florianmedaille der Hessischen Jugendfeuerwehr in Silber. Für den Aufbau der Jugendfeuerwehr in Dotzheim und die Arbeit in der Jugendfeuerwehr seit über 30 Jahren bis heute erhalten Wolfgang Bogner und Gerd Fiedler die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber.

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Als Versammlungsort für das Jahr 2017 wird der Versammlungsort der Mitglieder der Einsatzabteilungen in Breckenheim bestätigt. Mit einem abschließenden Hinweis auf die laufende Werbekampagne der Hessischen Jugendfeuerwehr schließt Dagobert Doos die Versammlung und wünscht allen einen guten Heimweg.

Klausurtagung des Stadtjugendfeuerwehrverbandes

Klausurtagung 2016

Der Vorstand des Stadjugendfeuerwehrverbandes und zwei Fachberater in Klausurtagung.

Vom 25. bis 27. Februar 2016 befindet sich der Vorstand des Stadtjugendfeuerwehrverbandes im Ferienhaus der FF Nordenstadt in Mitterbichl (Bayrischer Wald) für 3 Tage auf Klausurtagung um diverse komplexere Themen intensiv zu bearbeiten.